"Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit" N. Armstrong

Fürther Glanzlichter 2019

Die Arbeit besteht aus zwei Teilen: die filmische Collage und die 35mm-Film-Projektions-Loop-Einrichtung.

Die „Reise zum Mond“ wurde 1902 erstmals aufgeführt und gehört zu den bekanntesten Werken aus den Anfangsjahren der Filmgeschichte. Da Georges Méliès Zauberkünstler war, wußte er mit aufwendiger Bühnentechnik umzugehen, und setzte darüber hinaus neue visuelle Effekte wie Doppelbelichtungen, Split Screens oder Stop-Motion ein.

Aus dem Science-Fiction wurde 1969 Wirklichkeit. Neil Amstrong betritt als erster Mensch den Mond und bis zu 600 Millionen Menschen rund um den Globus sind an den Fernsehgeräten live dabei. Viele Familien hatten sich für dieses Ereignis ihren ersten Fernsehapparat angeschafft und vor den Schaufenstern der Fernsehgeschäften versammelten sich Menschentrauben.

Die Film-Collage verschränkt die frühe Jahrmarktattraktion mit dem globalen Medienereignis. Die Wahrhaftigkeit der Live-Bilder und Filme zur ersten Mondlandung wird nach wie vor von vielen Menschen weltweit angezweifelt. Der Zusammenschnitt dieser beiden so unterschiedlichen Filmmaterialien soll soll diese Thematik aufzeigen und der Zuschauer kann sich seine eigene Meinung dazu bilden. Die Projektionseinrichtung ist eine Kombination aus inzwischen historischem 35mm Film-Projektor und einer Endloschleifen-Konstruktion.

Eindrücke von der Projektion "Mondlandung"